30 JAHRE ›DER STANDARD‹

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Photo:  Joey Badian

Wenn das Mittelmaß sich selbst feiert

In der Festschrift anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Tageszeitung Der Standard im Jahr 2013 erschien ein Text, den Zeitungsgründer Oscar Bronner wie eine kurze Autobiographie geschrieben hatte. Es ging um die Entstehung von Profil und Trend, die Konkurrenz, die ihn nicht ernst genommen hatte, das großzügige Angebot für die Magazine, das er nicht ablehnen konnte, und seinen Entschluss, mit dem Geld als Maler in New York eine neue Karriere zu versuchen. In der kurzen Selbstdarstellung, in der außer in Dankesworten am Ende des Textes für jene, die ein paar nette Worte über seine Bilder sagten, niemand anderer als er selbst vorkommt, schreibt er über seinen Konflikt zwischen Geldverdienen und Malerei, und bedauert fast seinen ökonomischen Erfolg im Vergleich zu seinem künstlerischen.

Über seine Bilder wage ich kein Urteil, das ist entweder Geschmacksache oder Expertise der Kunstfachleute. Nur so viel sei zu sagen, dass vielleicht erst in späteren Jahren oder Jahrzehnten sein mögliches künstlerisches Talent erkannt werden wird. Die noch lebenden Kunstexperten üben sich eher in Zurückhaltung, außer sie sind mit Bronner persönlich befreundet.

Ganz anders verhält es sich mit seinem Geschäftssinn und seinem Talent, zur richtigen Zeit mit dem richtigen Produkt auf den Markt zu kommen und von den richtigen Leuten unterstützt zu werden. Diese Begabung überstrahlt bei weitem seine künstlerische, und sein Vergleich in seinem persönlichen Essay mit namhaften Künstlern, die auch einen Beruf ausübten, stimmt höchstens in der Umkehr – es gab und gibt auch namhafte Geschäftsleute, die Bilder malen oder Bücher schreiben.

In der New Yorker High Society

Ich traf Oscar Bronner das erste Mal 1986 in New York bei einer Veranstaltung des Österreichischen Konsulats. Er wohnte damals in einem luxuriösen 400 Quadratmeter großen Loft am Broadway und lebte für mich – als freischaffender Journalist und Schriftsteller – in einer parallelen Welt mit anderen Freunden, bewegte sich in anderen Gesellschaftskreisen. Seine charmante Art öffnete ihm durch die richtigen Begleiterinnen die wichtigen Türen zur New Yorker ›Upper Class‹, die ich nur von außen kannte. Ich wohnte in Brooklyn, südlich von Prospekt Park, in den 80-iger Jahren eine billige, nicht ungefährliche Alternative für alle, die sich Manhattan nicht leisten konnten. Wenn ich vom Chinesen in meiner Gegend ein Abendessen holte, weil ich zu faul zum Kochen war, schob dieser eine schusssichere Scheibe einmal nach rechts um mein Geld zu kassieren, und dann wieder nach links, um mir das Essen reichen.

Bronner sagte, dass er vorhabe, zurück nach Wien zu gehen und eine Zeitung zu gründen und auf der Suche nach österreichischen Journalisten sei. Man erzählte sich in New York, es sei ihm einfach langweilig, weil sich kaum jemand für seine Bilder interessiere, und er sei halt nicht einer dieser besessenen Künstler, die unbeeinflusst von Erfolg und unbeachtet von der künstlerischen Welt einfach nur arbeiten. Er schien sich entschlossen zu haben, auf die Bühne zurückzukehren, auf der er schon einmal die Anerkennung erlebte, die er einfach brauchte.

Ich zeigte zu Beginn kein besonderes Interesse, hatte Wien 1980 verlassen, lebte bis 1984 in Berlin und ging im selben Jahr nach New York. Bronner beschrieb das Zeitungsprojekt sehr überzeugend und als politisch notwendig und sprach davon, eine NZZ (Neue Zürcher Zeitung) für Mitteleuropa aufzubauen.

Nach unserem Treffen vergaß ich das Projekt und nahm ein paar Monate später einen Job in München an. Ein Jahr nachdem ich nach München übersiedelt war, meldete sich Bronner aus Wien und sagte, er sei jetzt so weit, dass er beginnen könnte und fragte mich, ob ich nicht doch mitmachen würde. Ich schickte ihm meine finanziellen Vorstellungen und er reagierte fast schon beleidigt, dass ich überhaupt über Geld redete bei einem so wichtigen Projekt. Ich reduzierte meine Forderungen, und wir einigten uns, was ich spätestens an dem Tag bereute, als ich ihn in dem Luxus-Auto sah, das er sich trotz aller ›Sparmaßnahmen‹ mit den Investoren ausgehandelt hatte.

Während der ersten Monate arbeitete ich in seiner Wohnung im 2. Bezirk in Wien. Ich las Bewerbungen, sortierte und besprach sie mit ihm. Er diskutierte mit mir die verschiedenen Namen, wie er die Zeitung nennen wollte, Farbe, Aufbau, Seitenanzahl, Ressorts, was immer ihm oder mir einfiel, und war damals sehr freundlich und bereit, über alles zu reden. In dieser Anfangsphase zeigte er – im Gegensatz zu späteren Monaten und Jahren – eine erfrischende Offenheit, über Entscheidungen zu sprechen und auch zuzuhören. Als besonders interessant habe ich das Lesen der Bewerbungen in Erinnerung. Da ich die österreichische Journalisten-Branche nicht kannte und mir die sogenannten ›Stars‹ unbekannt waren, verstand ich diverse Eitelkeiten nicht, wie die Definition der Größe des eigenen Fotos über dem Kommentar, gewünschte Titel und Funktionen, und konzentrierte mich eher auf die eingesendeten Texte.

Herausgegeben vom Herausgeber

Zu Beginn stellte sich Bronner eine eher konservative Zeitung vor, die einen ausführlichen Wirtschaftsteil bieten sollte, Sport wollte er überhaupt weglassen. Null-Nummern erschienen noch mit dem Untertitel ›Wirtschaftsblatt‹, und die Farbe wurde nach dem Vorbild der ›Financial Times‹ ausgewählt.

Besonders wichtig war ihm sein Name als Erkennungsmerkmal und Symbol der Zeitung. Eine Zeitlang überlegte er sogar, die Zeitung einfach ›Oscar‹ zu nennen. Unter dem Titel steht auch heute noch: »Herausgegeben von Oscar Bronner«. Warum allerdings nicht Herausgeber steht, ist mir bis heute unverständlich. Vielleicht schmuggelte sich da das Unterbewusste dazwischen, das ihm einen Streich spielte und in ihm jemanden erkannte, der die Zeitung zwar ›herausgebe‹, ohne jedoch ein echter ›Herausgeber‹ zu sein.

Er bot mir das Kulturressort an, versicherte, dass ich sozusagen ›informell‹ natürlich Mitglied der Chefredaktion sei, erklärte mir jedoch, er könne nicht mit zwei Juden in der Chefredaktion beginnen, dann würde man in Österreich sehr schnell als das ›Judenblatt‹ enden, stellte Gerfried Sperl als zweiten Chefredakteur ein, der vorher eine Parteizeitung in der südlichen Steiermark geleitet hatte, und übernahm selbst die Doppelfunktion als Chefredakteur und Herausgeber.

Ich hatte kein Problem mit seiner Entscheidung und schrieb Reportagen, Interviews und Kommentare zu den verschiedensten Themen, publizierte sogar Erzählungen im Album. Bronner ließ mich einfach schreiben und es war für mich rückblickend die beste Zeit beim Standard. Er akzeptierte sogar meinen kontroversiellen Kommentar zu Thomas Bernhards Stück ›Heldenplatz‹, der unter dem Titel ›Stürmt den Heldenplatz‹ erschien und heftige Reaktionen auslöste. Zahlreiche Leser kontaktierten die Chefredaktion und beschwerten sich, dass so ein Text überhaupt erscheinen könnte. Im heutigen Standard wäre er wahrscheinlich nie gedruckt worden. Später leitete ich das Album und zuletzt die Außenpolitik.

Trotz eines talentierten jungen Teams von Journalisten und eines genialen graphischen Designs vom Graphik-Büro Joey Badian litt die Zeitung an einer phantasielosen, wenig professionellen Führungsstruktur. Dem Duo Bronner-Sperl fehlte der ›Blattmacher‹ im traditionellen Sinn und die Kombination aus einem Geschäftsmann, der nicht schreiben konnte oder wollte, und dem ehemaligen Leiter einer Parteizeitung aus der Steiermark war nicht die ideale Voraussetzung, Bronners Ankündigung umzusetzen, eine »NZZ von Mitteleuropa« zu gründen.

In den ersten Monaten nach der Gründung regierte das Chaos. Schlecht geschriebene Beiträge und eine mangelhafte inhaltliche und grammatikalische Endkorrektur ergaben ein Produkt, das zu Beginn wenig Begeisterung bei den Lesern auslöste – trotz eines enormen Arbeitsaufwands der Mitarbeiter. Es gab außer Samstag in den ersten zwei Jahren kaum einen freien Tag für mich. Sonntags wurde die Montagsausgabe vorbereitet, und oft kam ich während der Woche spät abends noch einmal in die Redaktion, um die erste Seite zu aktualisieren. Der Zeitung fehlte nicht nur inhaltlich der ›Blattmacher‹, sondern auch organisatorisch, und die unerfahrene Mannschaft stolperte herum wie durch einen Irrgarten. Auch ich hatte nie zuvor bei einer Tageszeitung gearbeitet, und es dauerte ein paar Monate, bis ich das System und den Ablauf verstand. Doch die Zeitung stabilisierte sich Dank der Begeisterung und des enormen Einsatzes der jungen Mitarbeiter, die zwar mit geringem Gehalt, jedoch um so fleißiger, das Produkt von Woche zu Woche verbesserten.

Politische Positionierung statt journalistischer Qualität

Im Laufe der ersten Jahre änderte sich die politische Positionierung. Aus der geplanten konservativen Wirtschaftszeitung entwickelte sich eine links-liberale Zeitung, die ihren Platz neben der Zeitschrift Die Presse in einem anderen politischen Segment fand, und von Lesern mit dieser politischen Meinung begeistert aufgenommen wurde. Qualitative Mängel übersah man großzügig. Als wichtiger wurde die Existenz einer Zeitung mit links/grüner Positionierung bewertet. Doch der professionelle Zeitungsalltag humpelte dahin.

Während der Redaktionskonferenzen wurden Berichte und Nachrichten wie ein Inhaltsverzeichnis bekanntgegeben, und die Chefredaktion verteilte die Kommentare, die meist am selben Tag geschrieben wurden. Einen kreativen Wettkampf um Titelgeschichten und Diskussionen über interessante Reportagen oder Recherchen aus den verschiedenen Ressorts gab es kaum. Man beschränkte sich auf das Zusammenfassen von Agentur-Nachrichten und der Übernahme von Berichten von Auslandskorrespondenten, die meist für mehrere Zeitungen arbeiteten. Für eigene Reportagen, Recherchen und Hintergrundgeschichten fehlte entweder das Geld oder das Interesse der Chefredaktion.

Den Mangel an eigenen journalistischen Produkten füllte man mit Kommentaren und Gastkommentaren, die erstens keine Reisen und Recherchen kosteten, und zweitens in kürzester Zeit geschrieben werden konnten. Die politische Positionierung ersetzte mehr und mehr die journalistische Qualität. Über den Meinungs-Journalismus entwickelte sich der Standard zu einer politischen Festung hauptsächlich für Leser aus Wien, die in ihm den notwendigen Widerstand gegen eine – ihrer Meinung nach – »rechtslastige« Medienlandschaft in Österreich sahen. Für das links/grüne Segment unter den Lesern war es die »anständige« Zeitung in Österreich.

Im Kommentar-Teil der Zeitung schreibt heute nur mehr eine Handvoll Autoren inhaltlich fast austauschbare Beiträge, die sich manchmal so lesen, als ob sie zehn Minuten vor Redaktionsschluss begonnen worden wären. Ein Team aufrechter Linker und Sozialdemokraten, die keine Zeile der Zeitung vergeuden, um nicht auf die Gefahren von »rechts« zu verweisen. Selten passt ein Sprichwort so gut zu einer Zeitung: Aus der Einheit in der Vielfalt wurde die Einfalt in der Vielheit. 

Seit dem Beginn der ÖVP-FPÖ Regierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz gibt es ein richtiges Gerangel im Gast- und Kommentarbereich, wo Empörung das Kommentieren und Analysieren längst abgelöst hat, und manchmal drei oder vier Beiträge in derselben Nummer klingen, als würden die Autoren im Chor singen.

Nun könnte man der Meinung sein, dass eine politische Positionierung einer Zeitung kein Problem sei und die Leser die Wahl hätten, andere Produkte zu lesen, deren Beiträge eher ihren Ansichten entsprächen. Wenn da nicht das Problem der Qualität wäre, mit der ein politischer Eintopf von verschiedenen Autoren fast schon propagandistisch wiederholt wird. Letztendlich ist es die Verantwortung von Chefredaktion und Herausgeber, bestimmte Autoren im fast täglichen Rhythmus über alles und nichts schreiben zu lassen – oft mit zwei Beiträgen in einer Zeitung zu ähnlichen Themen – als ob diese verzweifelt um das Zeilenhonorar ringen würden. Dazwischen verirren sich manchmal eindrucksvolle Texte, die allerdings die weniger Eindrucksvollen noch deutlicher hervorheben.

Bester Teil des Standard-Produkts ist die Online-Ausgabe, die eigentlich die gedruckte Zeitung mehr und mehr überflüssig macht. Großartig aufgebaut, mit einer übersichtlichen Struktur und interessanter graphischer Gestaltung, ist sie in Österreich allen anderen Zeitungen überlegen. Die geschickte Mischung kreuz und quer durch alle Ressorts ist auch wesentlich interessanter zu lesen als die klassische Aufteilung der Print-Ausgabe in Außen-Innen Politik, Sport, Kultur und Wirtschaft, eines nach dem anderen. Interessant auch die Postings-Diskussionen im Online-Produkt, wo die Redaktion eine eindrucksvolle Vielfalt an Meinungen zulässt.

Heute hat der Standard eine vergleichbare Reichweite wie die Presse. Seine Leserschaft steigt immer dann, wenn eine konservative Regierung in Österreich die Verantwortung übernimmt. Der Standard als Wortführer und Sprachrohr der linken Opposition ist das übrig gebliebene Erfolgsprinzip. Das Ziel, die NZZ von Mitteleuropa zu werden, liegt in weiter Ferne.

Europäische Spitzenprodukte wie The Times, Guardian, FAZ, Die Welt, NZZ, Le Figaro, Le Monde, La Repubblica, usw. sind unabhängig von ihrer politischen Positionierung nicht nur qualitativ besser, sondern bieten auch den drei bis vierfachen Lesestoff und sind mit dem Standard nicht vergleichbar. Die Gründung des Standards ist vielleicht für manche eine wichtige Bereicherung des Zeitungsmarktes in Österreich. Die Problematik der österreichischen Medienlandschaft, mit der in Europa einmaligen Dominanz einer einzigen Zeitung und dem Fehlen von Qualitätszeitungen auf internationalem Niveau, hat sich durch den Standard allerdings nicht verändert.

»Es kann nur einen geben«

Wenn der Standard in diesen Tagen sein 30-jähriges Jubiläum feiert, sei vielleicht an jene erinnert, die diese Zeitung aufgebaut haben und vom Herausgeber/Eigentümer mit bewundernswerter Konsequenz ignoriert wurden und werden. Ich verließ den Standard 1991 aus verschiedenen Gründen, die kompliziert zu erklären wären. Ich wollte aus Wien weg, vom Standard weg, und nahm eine Stelle als Auslandskorrespondent in Asien an.

Man könnte mir verletzte Eitelkeit vorwerfen, wenn ich jetzt an meinen Anteil an der Gründung des Standard erinnere und die Lücke in der sich ewig wiederholenden Nicht-Erwähnung durch meinen Beitrag fülle – aber das ist OK, mit dem Vorwurf kann ich leben. Jedoch möchte ich hier nicht ohne Stolz als eine meiner unerwähnten Leistungen erwähnen, dass Oscar Bronner seine jetzige Ehefrau bei der Premiere meines Theaterstücks ›Schuldig Geboren‹ kennenlernte, nachdem ich ihn ihr vorgestellt hatte. Doch es gibt noch einen, der eine besondere Würdigung verdienen würde:

Das gesamte Design der Zeitung stammte aus der Feder von Joey Badian, der sein Grafikstudio trotz minimaler Chance auf Realisierung zwei Jahre lang in den Dienst des Projekts gestellt hatte. Als ich mit ihm über das Jubiläum und den Herausgeber sprach, sagte er:

»Schau, es ist nicht die Zeitung geworden, die wir uns vorgestellt hatten, nämlich die New York Times von Österreich oder die Neue Zürcher von Mitteleuropa. Was heute angeboten wird, ist weit davon entfernt. Aber was für mich befriedigend ist, ist, dass Der Standard die wahrscheinlich einzige deutschsprachige Zeitung ist, die in 30 Jahren keinen grafischen Relaunch nötig hatte. Im Zusammenhang mit den Jubiläumsfeierlichkeiten müssen wir damit leben, dass der Ossi (Oscar Bronner) nur sich selbst feiert. Er hat gleich nach dem Erscheinen alle, die das Zustandekommen der Zeitung überhaupt möglich gemacht haben, aus den Credits entfernt. Auch in seiner Biografie kommen wir alle nicht mehr vor. Wenn er glaubwürdig behaupten könnte, dass er sich selbst gezeugt hat und dann aus seinem Kopf herausgesprungen ist, würde er – ohne eine Sekunde zu zögern – sogar seine Eltern verleugnen.«

Jetzt hätte ich bei all dem Gequatsche fast vergessen: Herzliche Gratulation zum 30-jährigen Jubiläum, lieber Standard!

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Über den Autor / die Autorin

Peter Sichrovsky

Klassische Dilettanten-Karriere, wenig von viel und viel von wenig zu wissen, zu können, nach Studium der Chemie Marketing in Pharmaindustrie, dann Journalist, Schriftsteller, Mit-Gründer des Standards, SZ/Stern Korrespondent in Asien, EU-Parlamentarier, die letzten zehn Jahre Industrie-Karriere in Süd-Ost-Asien, 23 mal übersiedelt und nach Wien, Berlin, New York, München, New Delhi, Singapur, Hong Kong, Manila, Los Angeles und Brüssel in Chicago gelandet. Seit September 2017 lebt Peter Sichrovsky in London.

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