Großbritannien Terrorismus

Verpflichtet zum Hass

(Douglas Murray, Gatestone Institute)

Die Pflicht, Großbritannien zu hassen

»Letzte Woche ist Ahmed Hassan zu einer Mindeststrafe von 34 Jahren verurteilt worden. Im vergangenen September hatte er die District Line der Londoner U-Bahn betreten und eine selbstgebaute Bombe im Zug hinterlassen. In der U-Bahn-Station Parson’s Green detonierte das Gerät. Zum Glück für die Pendler, zu denen viele Kinder auf dem Weg zur Schule gehörten, ging nur der Zünder der Bombe los. Für sich allein kreierte er einen Feuerball, der über das Dach des Wagens lief, vielen Passagieren das Haar versengte und eine sofortige wilde Fluchtbewegung weg von der Explosion, sowie damit einhergehend eine Reihe von Verletzungen verursachte. Das Hauptsprengmittel der Bombe jedoch, die mit Granatsplittern, einschließlich Bolzen, Nägeln und Messern, vollgestopft war, explodierte nicht. Hätte es das getan, dann hätte Großbritannien – zum vierten Mal in wenigen Monaten – dutzende weitere Tote, darunter Schulkinder, in Leichensäcken gesehen.

All dies geschah wegen eines jungen Mannes irakischen Ursprungs, der eigentlich nie in Großbritannien hätte sein dürfen. Hassan zog unter den Migrantenströmen von 2015 nach Europa. Er landete im „Dschungel“-Flüchtlingslager in Calais – ein Ort, an den Prominente aus Großbritannien immer wieder gehen, um die Briten zu bitten, die Menschen aufzunehmen, die dort leben. Ein besonderer Aufschrei dieser Berühmtheiten (Figuren wie der Schauspielerin Juliet Stevenson) ist, dass insbesondere die „Kindermigranten“ von Großbritannien aufgenommen werden sollten. Der Aufruf ist nicht zuletzt deshalb fehlerhaft, als er darauf hinweist, dass jeder, der die bestehenden Asylverfahren der Europäischen Union bricht und sich einfach an die Spitze der Warteschlange drängt, jemand ist, der dafür belohnt wird.

Im Lager von Calais wartete Hassan nicht darauf, dass die britische Regierung ihn einlud. Höchstwahrscheinlich unterstützt von den Offene-Grenzen-NGOs, die im Lager arbeiten, fand Hassan heraus, wie man das System umgehen kann. Hinten in einem Lastwagen geschmuggelt, erreichte er noch 2015 Großbritannien. Wenn er ein echter Asylbewerber gewesen wäre, hätte – und sollte (gemäß den Bestimmungen des Dublin-Abkommens) – er im ersten europäischen Land, in das er seinen Fuß setzte, Asyl beantragen können. Sicherlich hätte er, wenn es einen legitimen Grund für sein Asyl gegeben hätte, keinen Grund gehabt, in Frankreich keinen Asylantrag zu stellen.«

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