Deutschland

SPD: Diese Partei ist am Ende

(Jan Fleischhauer, SPON)

Das SPD-Siechtum

»Die SPD in Berlin will feministische Pornos fördern. Der feministische Porno unterscheidet sich vom herkömmlichen Porno dadurch, dass auch Menschen mitspielen, denen man das auf den ersten Blick nicht zutrauen würde. Außerdem liegt die Frau immer oben. Wenn Sie jetzt denken, dass dies kein vernünftiges politisches Anliegen sei, dann verstehen Sie nichts von der heutigen Sozialdemokratie.

Die Jusos haben auf dem Parteitag der Berliner SPD einen entsprechenden Antrag eingebracht, der auch prompt beschlossen wurde. ›Mainstream-Pornos zeigen in der Regel sexistische und rassistische Stereotype, in denen Konsens kein Thema ist und die einen ›optimalen‹ Körpertyp zum Standard erheben‹, heißt es darin. ›Diese Darstellungsformen in Mainstream-Pornos können Konsument*innen in ihrer Sexualität und im Menschenbild nachhaltig beeinflussen.‹ Um dagegenzuhalten, sollen die Alternativangebote nun ›gebührenfrei, dauerhaft und niedrigschwellig‹ verfügbar sein, weshalb sie in die Mediatheken von ARD und ZDF aufgenommen werden sollen.

Der Vorschlag ist nicht ganz neu, der Parteitag war im Juni. Aber er fiel mir jetzt wieder ein, als ich davon las, dass es die SPD in Bayern nicht einmal ins Fernsehduell vor der Landtagswahl schafft. Statt der SPD-Kandidatin wird der Spitzenmann der Grünen mit Ministerpräsident Markus Söder über die wichtigen Fragen des Landes debattieren. Die SPD werde wie andere kleinere Parteien ›nicht als Herausforderer wahrgenommen‹, erklärte der Bayerische Rundfunk, als sich die SPD erwartungsgemäß gegen die Entscheidung auflehnte.«

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