Österreich

Nationale im Nationalrat

So national wird der neue Nationalrat

(KURIER) »Wenn am 9. November im Großen Redoutensaal der Wiender Hofburg der neue Nationalrat angelobt wird, kommt mit Martin Graf nicht nur ein ehemaliger Dritter Präsident zurück in den Nationalrat. Das FPÖ-Urgestein ist zudem Mitglied der deutsch-nationalen schlagenden Burschenschaft „Olympia“, die vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) als rechtsextrem eingestuft wird. Und Graf ist nicht allein: Gleich 20 der 51 Nationalratsabgeordneten der FPÖ sind nach Angaben des DÖW „völkisch korporiert“, ein Rekordwert in der Geschichte der Zweiten Republik. Zum Vergleich: Zur Zeit von Schwarz-Blau I waren gerade einmal acht Abgeordnete korporiert.

Neben Martin Graf sind noch zwei weitere „Olympioniken“ im Nationalrat vertreten. Acht weitere FPÖ-Abgeordnete sind Mitglieder in anderen akademischen Burschenschaften, sechs sind in Pennälerverbindungen – darunter auch Parteichef Heinz-Christian Strache. Dazu kommen noch zwei Mitglieder von akademischen Corps und eine Mädelschafterin.«

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1 Kommentar

  • Und was ist denn schon dabei? Die Liebe zu Heimat und Vaterland, Bekenntnis zur Familie mit Mann und Frau mit Kinder(n), der Glaube an die göttliche Schöpfung, der Glaube an Gott. Nationalismus ist absolut nichts Schlechtes so lange es man mit Gottfried Keller, dem großen Schweizer Dichter hält: „Achte jedes Menschen Vaterland, das deine aber liebe.“
    Die Gegner des Nationalismus versuchen mit (Un)verstand das auszureißen was im Herzen der Menschen verwurzelt ist, die Liebe zu Heimat und Vaterland. Das ist der große Fehler dieser EU. Eine EU souveräner Staate wie von De Gaulle erträumt kann die einzig erfolgreiche Lösung sein.

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