Deutschland Wirtschaft

Mit dem Auto stirbt ein Stück Freiheit

Ein Eingriff in das Leben der Menschen

(Stefan Laurin, Ruhrbarone)

»Einer meiner ältesten Freunde kannte den Ort der Entstehung der Kleinfamilie, in der er lebte, und an deren Anfang die Zeugung seines Bruders stand, sehr genau: ›Andreas* war ein geplatztes Gummi auf der Rückbank eines NSU Prinz.‹ Der NSU Prinz war für die Verhältnisse der frühen sechziger Jahre ein durchaus sportlicher Kleinwagen und der ganze Stolz seines Vaters. Er war ein Auto, das dieser sich als Bergmann, der später in den Polizeidienst eintrat, leisten konnte.

Und er war ein Stück Freiheit. Denn in den engen Wohnungen der Nachkriegszeit war wenig Raum für Geschlechtsverkehr. Auch den ermöglichte der NSU. Und trocken zur Arbeit brachte er einen auch noch.

Zutreffend beschreibt die FAZ in einem Artikel die Auswirkungen der jüngst beschlossenen CO2-Senkungen mit der Überschrift ›Das Ende des Autos, wie wir es kennen.‹ Das Ende des Individualverkehrs wäre vielleicht präziser gewesen, hätte allerdings deutlich sperriger geklungen.

Ein breites Bündnis aus grün-bürgerlichen Initiativen wie dem BUND und der Umwelthilfe und vom Geist der Mutter Erde beseelter Politiker in Brüssel und Berlin arbeitet seit Jahren an der Vernichtung des motorisierten Individualverkehrs und kann sich dabei des Applauses von Teilen der Medien sicher sein.«

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