Österreich

Kurz: Macron des Ostens

Sebastian Kurz. Macron des Ostens, Macron der Migration.

(Klaus Geiger, WELT) »Sebastian Kurz war wohl der Schnellste. Noch schneller am Ende als Emmanuel Macron, der andere Superjungstar dieses Jahres. Denn wenn Kurz die Wahl gewinnt – nach Hochrechnungen vom Sonntagabend liegt er vorn, vor SPÖ und FPÖ –, dann brauchte er nur fünf Monate für drei Unglaublichkeiten: Umbau einer maroden Volkspartei zur Ein-Mann-Polit-Maschine, Entzaubern einer unaufhaltsam scheinenden Rechtspartei – und Wahl zum mächtigsten Mann im Staat. Sein französisches Pendant Macron hatte für dieses Triple sechs Monate benötigt.

Die neu designte ÖVP von Kurz errang bei der Parlamentswahl am Sonntag laut Hochrechnung die meisten Stimmen. Der mit 31 Jahren jüngste europäische Außenminister könnte nun Österreichs neuer Bundeskanzler werden – und Europas jüngster Regierungschef aller Zeiten.«

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