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Kurz bei Maischberger

Sebastian Kurz bei Maischberger: Der Tag, an dem das Alter sichtbar wurde

(Alexander Wallasch, Tichys Einblick) »Ja, einmal fängt die Kamera es doch schräg von der Seite kommend ein, als der neue österreichische Bundeskanzler den Ausführungen Jürgen Trittins lauscht und da kurz etwas fast Diabolisches aufblitzt, eine Eiseskälte, die man dem charmanten Wiener kaum zugetraut hätte. Kein Widerspruch, vielleicht auch den Lichtverhältnissen des Berliner Ausweichstudios (die Sendung kommt sonst aus Köln) geschuldet: Die grau-blauen Augen des Sebastian Kurz schauen kohlrabenschwarz auf den Göttinger Alt-Grünen.

Und dieser mehr als doppelt so alte Jürgen Trittin – Alter soll in dieser Sendung eine anhaltende Rolle spielen – , der als einziger weiterer Gast im letzten Drittel der Sendung zu Maischberger und Kurz stoßen darf, rutscht noch weiter in seinen Sessel, lümmelt sich tiefer hinein, geradezu flegelhaft, so wie man wohl vor gefühlten einhundert Jahren als Spät-68er dem verhassten Establishment begegnet ist mit Sätzen wie diesem hier: „Trau keinem über 30“, Kurz ist nun 31. Und Trittin wie Maischberger sehen neben ihm doppelten Sinne alt aus. Richtig alt.

Was für ein brillanter Auftritt.«

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1 Kommentar

  • Welcher schwachsinnige Berater von Kurz hat ihm empfohlen die Einladung an zu nehmen?
    Kein vernünftiger Mensch geht in so einem verkommenem Land wie Deutschland, mit verkommenen Politdarstellern und verkommenen Moderatoren in ein TV Studio.
    Welcher ausländische Kanzler außer Kurz war jemals bei Maischberger?

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