Deutschland Wirtschaft

Industrie 4.0?

Digitalisierung mit der Taschenlampe

(Ulrich Greveler, Spectrum) »Die Einbaupflicht für digitale Stromzähler (Smart Meter) wirft ihre Schatten voraus. Die ersten Energieversorger und Stadtwerke informieren ihre Kunden über die Neuerung. So geben die Stadtwerke Velbert in dieser Woche bekannt, dass ab November 2017 die Stromzähler ihrer Kunden ausgetauscht werden. Die meisten Haushalte (ca. 89%) verbrauchen weniger als 6000 kWh/a und werden mit einer so genannten „modernen Messeinrichtung“ versorgt. Viele Stromkunden werden von dieser Einrichtung jedoch enttäuscht sein, denn ein Vorteil ist kaum erkennbar: Die Geräte sind nicht vernetzt und werden wie bisher einmal pro Jahr von einem Mitarbeiter der Stadtwerke abgelesen. Es entstehen jedoch Mehrkosten von 20 Euro jährlich für den Messstellenbetrieb. Als Gegenleistung erhalten die Kunden „einen besseren Überblick über ihren Stromverbrauch und so die Möglichkeit zu energiesparendem Verhalten“, lässt sich der Stadtwerke-Projektverantwortliche Michael Diermann zitieren. Die Kunden können auch wie früher das Display selbst ablesen.

Mit der Taschenlampe wird die PIN „gemorst“!
Wie sich die Kunden mit den nicht vernetzten Geräten einen Überblick verschaffen, erklärt die Westnetz, Verteilnetzbetreiber und RWE-Tocher in der „Kurzanleitung für den elektronischen Stromzähler EDL21“:«

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