Feuilleton Islam

Feminismus und Kopftuch

Die Feministen haben Angst das Kopftuch zu kritisieren

(Judith Sevinc Basad, Tagesspiegel) »Auch islamistische Fundamentalisten appellieren bei ihren Forderungen an das schlechte Gewissen ihrer Opfer. So beteuerte Oskar Lafontaine, wenige Wochen nachdem Islamisten im November 2015 Paris in Blut getränkt hatten, sein Verständnis für die Wahnsinnstat: „Was sollen die Armen machen im Vorderen Orient, die seit Jahren dem Kolonialismus ausgesetzt sind?“, fragte der Saarländer damals. „Sie haben keine Bomben, sie haben keine Raketen, sie haben keine Heere, die sie auf den Weg bringen können, um ihre Interessen zu wahren – und dann greifen sie zum Selbstmordattentat.“ Lafontaine übernahm damit das Narrativ der Islamisten, die in ihrem Bekennerschreiben geschrieben hatten, die Anschläge seien als „gesegneter Kriegszug“ auf das „kreuzzüglerische Frankreich“ zu verstehen.«

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