Deutschland Migration

Ausländerkriminalität

Wenig bekannte Fakten zur Ausländerkriminalität in Deutschland

(Jochen Renz, TICHYS EINBLICK) »Dieser Artikel setzt die Polizeiliche Kriminalstatistik in Bezug zur Bevölkerungsstatistik. Es wird für verschiedene Nationalitäten untersucht, wie hoch der Anteil an Tatverdächtigen aus den jeweiligen Ländern ist. So gibt es Länder von denen mehr als 50% innerhalb eines Jahres tatverdächtig waren, das heißt mehr als jeder zweite in Deutschland befindliche Staatsangehörige aus diesen Ländern war 2016 tatverdächtig. Am anderen Ende des Spektrums gibt es Länder von denen weniger als 1% aller in Deutschland befindlichen Staatsangehörigen 2016 tatverdächtig waren. Ein detaillierter Vergleich verschiedener Straftatskategorien wie Sexualstraftaten oder Diebstahl zeigt, um wieviel häufiger Staatsangehörige einzelner Ländern in diese Straftaten involviert sind als Deutsche.

Ohne Ursachenforschung zu betreiben, bietet dieser Artikel eine differenzierte Analyse der Ausländerkriminalität in Deutschland, ohne die übliche Verallgemeinerung oder Pauschalisierung bezüglich dem “Ausländer” oder dem “Flüchtling”. So gibt es starke Hinweise darauf, dass der überproportional hohe Anteil von Ausländern an den Tatverdächtigen nicht am ausländischen Aussehen und daraus resultierenden Vorurteilen liegt und sich auch nicht mit jungen ausländischen Männern erklären lässt. Ebenso scheint Armut kein entscheidender Faktor für den höheren Anteil zu sein. Unsere Untersuchung deutet darauf hin, dass Nationalität anders als bisher vermutet von grösserer Bedeutung ist.

Man liest es immer wieder: “Ausländer sind nicht krimineller als Deutsche” heißt es regelmässig, wenn über Ausländerkriminalität berichtet wird. Seit Beginn der Flüchtlingskrise, in der wie bekannt sehr viele Syrer ins Land kamen, lautet es oft: “Syrer sind nicht krimineller als Deutsche”. Nach den sexuellen Übergriffen Silvester 2015 in Köln wurde einem dann erkärt, dass Nordafrikaner hauptsächlich aus Marokko, Algerien und Tunesien nicht schlimmer sind als deutsche Männer, wenn es um Sexualstraftaten geht. All diese Aussagen verwundern viele sehr, sieht doch die im Alltag wahrgenommene und in Nachrichten und Zeitungen berichtete Kriminalität ganz anders aus. Im Umkehrschluss würde daher gelten, dass die Deutschen mindestens genauso kriminell sind wie Ausländer. Im folgenden untersuchen wir, ob diese Aussagen stimmen. Wir analysieren detailliert, wie sich Ausländer und Deutsche in ihrer Kriminalität unterscheiden und ob es Unterschiede zwischen verschiedenen Nationalitäten gibt. Ausserdem überprüfen wir verschiedene Erklärungsversuche zur Ausländerkriminalität und widerlegen einige davon.«

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Die gesamte Studie kann hier in einer aktualisierten Fassung kostenlos als pdf Dokument geladen werden: Renz, Jochen : Drei Chinesen mit dem Kontrabass – wenig bekannte Fakten zur Ausländerkriminalität in Deutschland. 2017.

Die Schlussbemerkungen der Studie von Professor Renz seien an dieser Stelle vorweg zitiert:

Es ist unwahrscheinlch, dass in den genannten Ländern mit sehr hoher Kriminalrate in Deutschland eine ähnlich hohe Kriminalrate in diesen Ländern selbst besteht. Genauso unwahrscheinlich ist es, dass Personen aus diesen Ländern an sich so kriminell sind wie es die Zahlen vermuten lassen. Die logische Schlussfolgerung ist daher, dass vermehrt kriminelle Personen aus diesen Ländern nach Deutschland kommen, möglicherweise in der Absicht in Deutschland gezielt Straftaten zu begehen.

Die steigende Kriminalrate der grossen Flüchtlingsländer von 2015 auf 2016 scheint dies zu bestätigen. Sollte dies der Fall sein, so sind diese Personen vermutlich nicht daran interessiert, sich hier als gute Mitbürger zu integrieren. Jedenfalls sollte Deutschland kein grosses Interesse daran haben, diese Personen dauerhaft zu integrieren. Unter diesem Gesichtspunkt sollte man in Betracht ziehen, dass sich das Problem der hohen Ausländerkriminalität möglicherweise nicht durch Integration lösen lässt, sondern eher durch sinnvolle Einwanderungskriterien und schnelle und konsequente Bestrafung und Abschiebung von Straftätern.

Personen, die nach Deutschland in der Absicht kommen sich zu integrieren und sich hier eine nicht- kriminelle Existenz aufzubauen, sollten nach wie vor herzlich willkommen geheissen werden. Wie man an den präsentierten Daten sehen kann, ist dies die grosse Mehrheit der Nichtdeutschen. Wie im Artikel dargestellt, scheinen die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Integration in Deutschland vorhanden zu sein. Integrationswillige Personen sind aber auch diejenigen die am meisten unter kriminellen Landsleuten zu leiden haben: von kriminellen Landsleuten verursachtes Misstrauen und Vorurteile richten sich leider unweigerlich auch gegen integrationswillige Personen. Von daher sollte das Problem der hohen Ausländerkriminalität vor allem auch im Sinne der erfolgreichen Integration konsequent angegangen und nicht verschwiegen oder weginterpretiert werden.

 

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