International Wirtschaft

Afrikas Landwirtschaft

Was nicht produziert wird, kann nicht gegessen werden

(Volker Seitz, Achse des Guten) »Wir haben uns schon an die jährlichen dramatischen Appelle und Spendenaktionen zur Behebung akuter Ernährungskrisen in Afrika gewöhnt. Europäer, Amerikaner und Japaner spenden, um das hungrige Afrika zu versorgen. Ernährungssicherung hat in vielen afrikanischen Ländern nicht die höchste Priorität. Im Gegenteil, die ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung wird von den meisten Regierungen immer noch sträflich vernachlässigt. Bis heute sind nur wenige Fortschritte auf dem Kontinent erkennbar.

Die Länder bräuchten einen klaren Wegweiser, wie sie ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen können. Stattdessen wimmeln die Ansprachen der Verantwortlichen vor Gemeinplätzen und leeren Versprechungen. Dabei hat der Kontinent enorm fruchtbare und wasserreiche Regionen. Afrika ist der einzige Kontinent, der sich nicht selbst ernähren kann. Das war nicht immer so: Als sie unabhängig wurden, konnten die meisten Staaten ihren Nahrungsmittelbedarf selbst decken. Inzwischen sind die meisten Staaten schlecht regiert und können ihre wachsende Bevölkerung nicht mehr selbst ernähren.

Der Kontinent verfügt über mehr als ein Viertel der weltweit landwirtschaftlich nutzbaren Fläche. Von den Reserven an Ackerfläche werden derzeit nur 20 Prozent überhaupt genutzt. Was nicht produziert wird, kann nicht gegessen werden. Der Weltbank zufolge ist Wachstum in der Landwirtschaft für die Armutsbekämpfung doppelt so effektiv wie in anderen Sektoren. Trotzdem wird die Problematik von Verantwortlichen, den zahllosen Hilfsorganisationen und den Medien kaum je aufgegriffen.«

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1 Kommentar

  • Da hat der Verfasser des Artikels wenig Ahnung was in Afrika so läuft oder er versucht die Leser zu versxxxxx!
    In Afrika werden auf den Märkten Landwirtschaftliche Produkte (Kartoffeln, Zwiebel usw.)aus Europa billiger angeboten als die im Land hergestellten. Dieses weil die Waren mit Subventionen (Steuergelder) der EU exportiert werden. Dieses ist sogar bei Fleischprodukten üblich, wie Hühner usw.
    Entwicklungshelfer in Afrika könne ein Lied davon singen!!!

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