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Unbequeme Fakten

Die meisten Menschen wollen unbequeme Fakten nicht hören

FAZ: Und Muslime bleiben eher unter sich?

Koopmans: Ja, diese soziale Segregation unter Muslimen ist hoch, auch im Vergleich zu allen anderen Migrantengruppen. Da brauchen Sie sich häufig nur die Wohnsituation anzuschauen.

FAZ: Sie führen das auf kulturelle und religiöse Unterschiede zurück?

Koopmans: Für einen konservativen Muslim sind schon zwischengeschlechtliche Kontakte außerhalb der Familie ein Problem. Am Beispiel von Holland kann man auch sehen, dass interethnische Beziehungen keine Frage von Rasse und Herkunft sind. Es gibt viele Paare, von denen ein Teil aus Surinam oder von den Antillen kommt. Aber unter Muslimen sind solche Mischehen, wie in allen anderen europäischen Ländern, eher selten. Wobei man aber dazusagen muss, dass es auch umgekehrt eine Art sozialer Diskriminierung geben dürfte, da nicht jeder auch den Kontakt zu Muslimen haben will.

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