Feuilleton

PETA ruiniert Tierfotografen

Wie ein Affen-Selfie Fotograf David Slater in den Ruin getrieben hat

(Ariane Butzke, MEEDIA) »Hätte Wildlife-Fotograf David Slater 2011 gewusst, welche Konsequenzen das berühmte „Affen-Selfie“ mit sich bringen würde, hätte er seine Kameraausrüstung wohl nicht so einfach hergegeben. Der Brite hatte seinen Fotospot auf der indonesischen Insel Sulawesi nur kurz verlassen, um eine Affenherde anzulocken. Als er sich wieder näherte, saßen seinen Erzählungen zufolge mehrere Affen um seine Kamera herum und betätigten den Auslöser – das Selfie des breit grinsenden Makaken Naruto ging um die Welt.

Vier Jahre später, 2015, schaltete sich die Tierschutzorganisation Peta ein und gab der ohnehin außergewöhnlichen Geschichte einen neuen, verrückten Spin: Im Namen des Affen reichte Peta Urheberrechtsklage gegen Slater ein. Denn laut Peta-Anwalt Jeffrey Kerr habe der Makake, als er in die Kamera grinste und den Auslöser betätigte, das Foto „zielgerichtet und in voller Absicht gemacht“. Dieser Umstand mache den Makaken, den die Organisation seither Naruto nennt, zum Eigentümer und Urheber des Selfies, wodurch alle mit dem Foto erzielten Einnahmen dem Affen zugute kommen müssten. Das betonte Kerr kürzlich noch einmal gegenüber der Welt.«

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