Naher Osten

Niederlage am Tempelberg

Warum es am Tempelberg jetzt gefährlicher ist

(Richard Volkmann, BILD) »Gewonnen haben alle, die wie Jürgen Todenhöfer für die Palästinenser zu kämpfen glauben, indem sie einen einfachen Gang durch einen Metalldetektor zu einer Bedrohung für deren „nationale und religiöse Würde“ hochreden.

Es ist ein Sieg für die Verfechter der falschen moralischen Äquidistanz im Westen, die in Metalldetektoren in der Jerusalemer Altstadt einerseits und Ausschreitungen und Mordanschlägen andererseits immer nur dasselbe Eskalationsprinzip namens „Gewaltspirale“ erkennen wollen.

Und es ist natürlich auch ein Sieg für die Massen an aufgebrachten Muslimen von Kuala Lumpur bis in die Türkei, denen Sicherheitsmaßnahmen am Tempelberg ein wichtigeres Anliegen sind als die sozialen und politischen Probleme in ihren eigenen Ländern – und die ihrer Wut unter anderem dadurch Luft machten, dass sie wie zuletzt am Donnerstag in Istanbul eine Synagoge attackierten.«

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