Deutschland Feuilleton

Meinungsfreiheit

„Die Linke macht den Menschen wieder zum Gefangenen seines Stands“

Prof. Jörg Baberowski im Interview mit René Scheu, NZZ:

Was ist ein Rechtsradikaler?

Die Antwort hängt wohl vom Standpunkt ab. Vor dreissig Jahren war ein Rechtsradikaler noch ein Faschist oder ein Nationalsozialist. Wähler der NPD galten als rechtsradikal. Später galten alle Menschen als rechtsradikal, die sich rechts von der CDU verorteten. Heute ist der Begriff inhaltsleer. Potenziell rechtsradikal ist jeder, der sich nicht selbst als links bezeichnen mag.

Rüdiger Safranski sprach in diesen Spalten von deutschen Gleichsetzungsdelirien: rechts gleich rechtsradikal gleich rechtsextremistisch gleich Schmuddelecke. Teilen Sie seine Einschätzung?

In Deutschland ist das in der Tat so. Die Koordinaten haben sich in den letzten Jahrzehnten verschoben. Wer wagt es heute noch, von sich zu behaupten, er sei rechts? Ein Rechter, nun ja, das ist so jemand wie ein Pädophiler oder ein Kinderschänder. Der Begriff dient in erster Linie als Diffamierungsvokabel, um Andersdenkende aus dem demokratischen Diskurs auszuschliessen.

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1 Kommentar

  • Also ich liebe Heimat und Vaterland, bin der vollen Überzeugung, dass die Familie das stabile Fundament einer gut funktionierenden Gesellschaft ist. Ich bin ein absoluter Gegner des gottlosen, dummen Genderwahnsinns, übrigens absolut familienfeindlich. Ich bin ein Befürworter des Leistungsgedankens und der Hilfe für Menschen die unverschuldet in Not geraten.
    Damit bin ich nach dem heutigen Maßstab ein Rechter und dazu bekenne ich mich. Ich bin voll Stolz ein Patriot!

    Vor allem bin ich ein Patriot und kein Verfechter der Globalisierung welche die Ursache für viele Probleme auf dieser Welt ist.

    Ohne Wirtschaft ist alles nichts, aber Wirtschaft ist nicht alles.
    Alwin Häle

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