Österreich

Kein Wirtschaftsunterricht

Was unsere Kinder über Wirtschaft lernen

(Franz Schellhorn, profil) 1200 Schüler (4. Klasse Gymnasium/NMS) wurden befragt, welche Aufgaben denn der Staat in unserer Wirtschaft erfülle. 64 Prozent meinen, dass er festlege, was importiert und was exportiert werde. 32 Prozent glauben, die öffentliche Hand bestimme die Höhe der Löhne in den Betrieben, und immerhin 28 Prozent sind davon überzeugt, dass der Staat die Preise in den heimischen Geschäften festlegt.

Warum 14-Jährige dem Staat eine derart tragende Rolle zuschreiben, hat Gründe. Nicht zuletzt jenen, dass den Kindern in Österreichs Klassenzimmern ideologisch gefärbte Inhalte serviert werden. Wer die Schule verlässt, weiß, dass Wirtschaft grundsätzlich nichts Gutes und die Globalisierung die neue Form der Ausbeutung ist. Dass Wachstum unseren Planeten zerstört, die Armen immer ärmer werden und nur der Staat dafür sorgt, dass es uns Menschen noch einigermaßen gut geht. Weil der Kapitalismus immer mehr Ungleichheit und Elend produziert.

Das glauben Sie nicht? Dann werfen Sie doch einmal einen Blick in die gängigsten österreichischen Schulbücher.

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