Deutschland Wirtschaft

Gescheiterte Energiewende

„Die Welt“: Gescheiterte Energiewende – Eine Abrechnung

(Holger Douglas, TICHYS EINBLICK) »Er klingt schon fast ein wenig verzweifelt: „Seit neun Jahren gelingt es Deutschland nicht, die CO2-Emissionen zu senken.“ 27.000 Windenergieanlagen, die Deutschland verunstalten, und 1,6 Millionen Solaranlagen und über eine halbe Billion Euro an Steuergeldern hätten in Sachen Klimaschutz nichts bewirkt. Der amerikanische Energieminister Rick Perry tritt Deutschland genüßlich ans grüne Schienbein: „Haltet keine Reden darüber, wie gut ihr vorankommt, wenn ihr es tatsächlich nicht tut.“ Die USA konnten sinkende Emissionen vorweisen, die Deutschen nicht. Dem Autor schwant, dass sich eine Energieversorgung nicht auf unzuverlässigem Solar- und Windstrom aufbauen lässt: „Zuletzt sind die Zweifel daran noch gewachsen.“

So habe der technische Verband der Kraftwerksbetreiber, VGB Power Tech, die Windstrom-Produktion des vergangenen Jahres in 18 europäischen Ländern untersucht: „Obwohl in den Ländern eine gewaltige Windkraftleistung von 150.000 Megawatt installiert ist, sank die Produktion zeitweise auf ein Minimum von 6.500 Megawatt ab, also nur vier Prozent der Nennleistung.“

„‚Windleistung trägt damit praktisch nicht zur Versorgungssicherheit bei und erfordert 100 Prozent Back-up-Systeme nach heutigem Stand der Technik‘, lautet das Fazit der VGB-Ingenieure.“ Es gebe aber immer weniger Reservekraftwerke. Am seidenen Faden hing die Stromversorgung im Januar; das, was wir hier bei Tichys Einblick immer wieder beschrieben haben, trat erwartbar ein: keine Sonne, kein Wind, diesmal nur kurz vor dem Blackout. Nur weil alle konventionellen Kraftwerke, die noch nicht abgestellt waren, gaben, was sie konnten, fiel der Strom nicht aus.«

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