Feuilleton

Gegen die Unangepasstheit.

(Franz Schuh, NZZ) „Was ich in den letzten Jahren mit Hass erlebt habe, ohne mich zu rühren, es duldend und ständig vorhersehend (manchen sehe ich es an der Nasenspitze an, dass sie gleich damit herausplatzen werden), ist die Redewendung: «Passt! Passt!»

Dieser Aufschrei aus einer sprachlichen Bastelwelt, in der man irgendeine Materie gefügig gemacht hat, um dann aufzuschreien «Passt! Passt», ist wohl ein Austriazismus, Signal in einem Lande, in dem es so vielen von uns so gut passt, es ist das Faustische in uns («Uns ist ganz kannibalisch wohl, / Als wie fünfhundert Säuen!»), und der Service, der dem Gast hier geboten wird (und den sich dieser gefallen lassen muss, denn das heisst Fremdenverkehr), ist von der Frage begleitet: «Hat’s gepasst?»“

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