Europa Wirtschaft

Europäische Währungsunion

Die Kosten werden untragbar

(NZZ) »Die Euro-Zone verhandelt derzeit wieder mit Griechenland. Es geht um die Umsetzung des dritten Hilfsprogramms. Parallel wird bereits seit 2016 über eine Aussetzung und eine Streckung der Zinszahlungen diskutiert. Deren Grössenordnung schätzt das deutsche Finanzministerium nach Pressemeldungen auf rund 120 Milliarden Euro. Die Verhandlungen verlaufen trotz diesen Summen mit mässiger öffentlicher Anteilnahme.

Überhaupt ist es eher still geworden um die Europäische Währungsunion (EWU). Werden zwischenstaatliche Sanierungshilfen für überschuldete Mitglieder, die im Mai 2010 noch eine Sensation waren, bei der dritten Wiederholung zur Normalität europäischer Politik? Ist die EWU heute stabil?«

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