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Die Eroberer

Moscheen und islamische Vereine werden nach Dschihadisten und Eroberern benannt

In Europa werden immer mehr Moscheen eröffnet, die als Fatih-Moscheen (‚Eroberer‘) bezeichnet werden. So etwa beruft sich die bekannte Fatih-Sultan-Moschee in Istanbul auf den türkischen Sultan Mehmet II. mit dem Beinamen Fatih (der ‚Eroberer‘) als Namensgeber. Er hatte im Jahr 1453 das christliche Konstantinopel erobert und die Christen blutig bekämpft. Fatih Sultan vernichtete mit der Eroberung Konstantinopels das christliche Byzantinische Reich.

Ayasofya-Moscheen (‚Hagia-Sophia‘) tragen ihren Namen in Anlehnung an die Hagia-Sophia-Kirche, die nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen erweitert, in eine Moschee umgewandelt und als „Hauptmoschee“ der Osmanen eingerichtet wurde.

Gazi Husrev-beg-Moscheen sind benannt nach einem Feldherrn im Osmanischen Reich. Sein Vater war ein Bosniake aus Trebinja, seine Mutter eine Tochter Sultans Bayezid II. Als Feldherr eroberte er in weniger als drei Jahren die kroatischen Festungen Knin, Skradin und Ostrovica. Nach diesen militärischen Erfolgen wurde Gazi Husrev-beg, gemäß der Entscheidung des Diwans der Hohen Pforte, der Regierung des Osmanischen Reiches, zum Bey (beg) des bosnischen Sandschaks (Sandschak-Bey) ernannt.

Die Süleymaniye-Moschee (türkisch ‚Süleymaniye Camii‘) ist eine der großen Moscheen in Istanbul. Sie wurde im Auftrag von Sultan Süleyman dem Prächtigen, dem Eroberer von Serbien (Schlacht von Belgrad, 1521) und Ungarn (Schlacht bei Mohács, 1526) in sehr kurzer Bauzeit zwischen den Jahren 1550 und 1557 errichtet. Sie ist ein wichtiges Werk des Architekten Sinan. Was die Türken hingegen gerne unerwähnt lassen: vor Wien scheiterte Sultan Süleyman und musste seine Belagerung der Stadt ergebnislos abbrechen (sog. Erste Wiener Türkenbelagerung, 1529).

Die Eyüp-Sultan-Moscheen (türkisch ‚Eyüp Sultan Camii‘) befindet sich im Istanbuler Stadtteil Eyüpam nördlichen Ende des goldenen Horns. Das Grab Abu Ayyubal-Ansaris (türkisch: ‚Eyüp‘), eines Gefährten Mohammeds und dessen Fahnenträger, der vor den Mauern Konstantinopels während der ersten erfolglosen Belagerung der Stadt durch die Muslime fiel, soll einer Legende zufolge kurz nach der osmanischen Eroberung wiedergefunden worden sein. Diese Grabstelle befindet sich heute in der Eyüp-Sultan-Moschee knapp außerhalb der antiken Stadtmauer und ist ein beliebtes Touristenziel vieler Muslime. Nach Eyüp Sultan sollte eine Imam-Schule im Wiener Bezirk Simmering (11. Bezirk) benannt werden.

Viele türkische Moscheen tragen Namen von osmanischen Herrschern, die den Titel Gazi tragen. ‚Gazi‘ ist ein Ehrentitel islamischer Eroberer, Ritter und Herrscher, die als Angreifer oder Dschihadisten an einem Kriegszug gegen Nichtmuslime teilnahmen und damit als „Kämpfer für die Sache Allahs“ (Ghazi fi sabil (i) li-Illah) diesen Ehrentitel erhielten.

Al-Andalus wird als Name vor allem von den islamistischen Muslimbrüdern verwendet, um die islamische Herrschaft über Nichtmuslime zu propagieren. Für die Iberische Halbinsel oder deren muslimisch beherrschten Teil ist das Wort zuerst belegt durch Münzinschriften der muslimischen Eroberer um 715. Staatsrechtlich waral-Andalus nach einander eine von Kalif Al-Walid I. begründete Provinz des Kalifats der Umayyaden (711-750) und bildete danach für lange Zeit das Kalifat von Córdoba.

Ibn Taimīya, mit vollem Namen Taqīad-Dīn Ahmadibn Taimīya, war ein muslimischer Gelehrter. Er war Anhänger der hanbalitischen Rechtsschule und wird gelegentlich als einer der Inspiratoren des modernen Islamismus bezeichnet. Seine Ansichten gelten als eine der größten Stützen des modernen Salafismus konservativer Auslegung; so etwa befürwortet er den Selbstmord als Shahid (Zeuge) im gewaltsamen Dschihad auf den Weg Allahs als Märtyrer sterben.

Während man in der Türkei, Saudi-Arabien und ähnlichen islamischen Staaten den Bau von Kirchen verbietet oder behindert, finanzieren eben vor allem diese Länder die diversen Moscheen-Bauten auch in Europa, was ihre Einmischung vergrößert und immer öfter gesellschaftliche Konflikte in Europa verursacht.

Erdogan findet eine angebliche Moschee auf Kuba

Nach Ansicht des türkischen Staatspräsidenten Erdogan waren Muslime vor Kolumbus in Amerika. Die Begründung: Kolumbus erwähne in seinen Aufzeichnungen „die Existenz einer Moschee auf einem Berggipfel an der kubanischen Küste.“

Diese angebliche ‚Moschee‘ war allerdings nur ein bildhafter Vergleich zur Beschreibung einer Hügelkette. Der Columbus-Text lautet im Original: “una de ellas tiene encima otro montecillo a manera de una hermosa mezquita”. Übersetzt: „Einer von ihnen hat oben einen anderen Hügel in Art einer schönen Moschee“.

Das Fazit

In Europa werden bedrohlicher, religiös unterfütterter politischer Nationalismus und gefährlicher religiös legitimierter Fanatismus gefördert. Die fehlende Loyalität zur neuen Heimat und deren Gesellschaft verursacht Konflikte und verhindert die Integration der Muslime.

Moscheevereine, islamische Kindergärten und Schulen mit Namen von Eroberern und Dschihadisten müssen umbenannt werden, da islamisch-nationalistisches Gedankengut eine erfolgreiche Integration in Europa verhindert. Loyalität nur dem Islam gegenüber, statt auch gegenüber unserer Gesellschaft, schadet uns allen und ist gegen die Werte und Gesetze in Europa gerichtet.

Ich kritisiere auch die laissez-faire-Haltung der Behörden gegenüber den Moscheevereinen. Vielmehr muss endlich untersucht werden, welche dieser Moscheevereine zum organisierten politischen Islam oder zu radikal-islamistischen Organisationen gehören, um deren Weiterführung zu verhindern.

Nationale Fundamentalisten, Dschihadisten- und Eroberernamen haben keinen Platz in Österreich und Europa. Solches radikal islamistische Gedankengut ist gegen die Integration gerichtet, bedroht unseren sozialen Frieden und unsere Sicherheit, und führt zu Konflikten und Konfrontationen.

Anmerkung des Herausgebers:
Wir verzichten auf Links zu Vereinen und Moscheen. Wer will, kann sich selbst im Internet schnell einen Überblick verschaffen. Wikipedia führt zum Beispiel eine Liste von Fatih-Moscheen, die Website ‚www.moscheesuche.de’ listet Moscheen und Verbände im deutschsprachigen Sprachraum, auch eine Google-Suche mit den genannten Begriffen führt zum Ziel.
Das Problem ist den offiziellen Stellen längst bekannt, umso bemerkenswerter ist die kaum sichtbare politische Reaktion. Nur beispielhaft sei an dieser Stelle auf einen Kommentar von Josef Urschitz in der PRESSE vom 29.1.2016 verwiesen, der im Zuge der Insolvenz eines islamischen Al-Andalus-Vereins in Wien feststellte: „Der Begriff ist in einschlägigen Kreisen extrem ideologisch aufgeladen und kann es als Islamistencode durchaus mit dem „88“ der Alt- und Jungnazis aufnehmen.“

 

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