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Als die SS Gefangene köpfte

Vermeintliche SS-Elite köpfte Kriegsgefangene

(Johann Althaus, WELT) »Doch auch diese Grausamkeit überbot das SS-Karstwehrbataillon noch mühelos – etwa am 11. Juni 1944. An diesem Tag übergaben Gebirgsjäger der Wehrmacht, die ebenfalls zur Partisanenbekämpfung eingesetzt waren, drei gefangene Freischärler an das SS-Karstwehrbataillon. „Was folgte, war ein Akt von barbarischer Brutalität“, schreibt Peter Lieb – eine noch zurückhaltende Umschreibung. Offensichtlich Privatfotos von SS-Männern dokumentieren ein Kriegsverbrechen, wie es vermutlich oft verübt wurde, aber nur selten festgehalten ist.

Zuerst stach ein SS-Mann einem der Gefangenen beide Augen aus und rief: „Kannst du jetzt die Freiheit sehen?“ Dann wurde der Mann zu einem Hackklotz gezerrt, und der SS-Oberscharführer Walter Weber köpfte den Mann mit einer Axt. Das Gleiche geschah, offenbar unter der johlenden Zustimmung der SS-Männer, mit dem zweiten Gefangenen. Das Schicksal des dritten ist unbekannt.«

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